Kompakte Hinrunde

Altlengbach startete am 23. August zuhause mit einem Derby gegen Eichgraben bei Flutlicht in die neue Saison. Einer kämpferisch beeindruckenden Leistung in den ersten rund 60. Minuten folgte der Knackpunkt durch ein Kopfballtor nach einer Ecke. Eichgraben wurde stärker und Altlengbach ging die Kraft aus. Das 0-2 und das 0-3 waren die Folge gegen starke Eichgrabener. Im zweiten Spiel ging es gegen die zweite Mannschaft die aktuell immer noch im Meisterrennen ist. In Hafnerbach ging der SVA mit 0-1 in Rückstand, kam dann gut aus der Pause und gleichte verdient aus. Beim Spielstand von 1-1 vergab man aber zu viele hochkarätige Chancen. Daraufhin wurde man prompt durch 3 Gegentore innerhalb von 11 Minuten bestraft. Eine tolle Moral führte dazu, dass man in der Nachspielzeit noch auf 3-4 herankam, aber den Ausgleich nicht mehr schaffte. Nach zwei Niederlagen schien man im Spiel 3 gegen Harland vor eigenem Publikum schon wie der sichere Sieger aus. Altlengbach führte sicher und verdientermaßen 4-0. Was folgte war die schlechteste Hälfte seit langer Zeit. Der Vorsprung wurde leichtfertig verspielt und Harland holte mit dem 4-4 ihren bisher einzigen Punkt. Nach nur einem Punkt aus drei Partien war das Selbstvertrauen der Gelb-Schwarzen angeschlagen. Eine intensive Fehleranalyse und eine Aussprache führten allerdings dazu, dass das Spiel gegen Harland das erste Spiel einer Serie von sieben ungeschlagenen Partien sein sollte. In Spiel 4 fuhr der SVA als krasser Außenseiter zum damaligen Tabellenführer aus St.Pölten. Schnell lag man 0-2 hinten und zur Pause 1-3. Die zweite Hälfte brachte aber nach wenigen Minuten zwei Tore für die Gäste und das 3-3, ehe man sogar den 4-3 Überraschungssieg einfuhr.

Im fünften Match kassierte man zuhause nach einem starken Match gegen ein wirklich gutes Phyra erst spät ein Tor zum 1-1 Endstand.

Die 6. Partie brachte den Klassiker zwischen Neulengbach und Altlengbach. Gelb-Schwarz besiegte Schwarz-Weiß in allerletzter Minute durch ein Tor von Kapitän Manuel Masak. Derbysieger!
Bereits eine Woche später reiste Maria Anzbach für das nächste Derby ins Prinzbachstadion an. Eine nicht ganz so starke Leistung reichte glücklicherweise zu einem Punktegewinn. Herbich rettete mit einer Parade in letzter Minute das Unentschieden. Das Spiel endete 1-1 und Maria Anzbach konnte somit zumindest tabellarisch auf Distanz gehalten werden.

In der 9. Runde ging es nach Purkersdorf. Die kämpferisch starke, junge Heimmannschaft wurde keineswegs unterschätzt. Eine spielerisch sehr reife Leistung brachte einen 4-1 Auswärtserfolg, der auch in dieser Höhe absolut verdient war.
Im letzten Heimspiel der Hinrunde konnte der SVA schließlich den ersten Heimsieg einfahren. Gegen Radlberg zeigten sich die Schwarz-Gelben geduldig. Zur Pause stand es noch 0-0. In Hälfte zwei gelangen schnell zwei Treffer und später auch noch das 3-0. Zwei unglückliche Schiedsrichterentscheidungen brachten Radlberg aber noch auf 3-2 heran.
Zum Abschluss der Hinrunde traf Altlengbach auswärts auf Böheimkirchen. Ein insgesamt gutes Spiel, vor allem in Halbzeit eins, machte man sich durch nicht genutzte Chancen und einer Unaufmerksamkeit kurz vor der Pause kaputt. Böheimkirchen drehte in Minute 90. die 1-0 Führung für den SVA in ein 2-1 um.

Eine Bilanz von vier Siegen, drei Unentschieden und drei Niederlagen bringen den vorläufig 5. Tabellenplatz und 15 Punkte in der 2. Klasse Traisental. Auffällig ist, dass man gemäß der Papierform gegen die ersten drei Mannschaften der Tabelle keine Punkte holte. Hingegen besiegte man dementsprechend vier der sechs Mannschaften, die in der Tabelle hinter dem SVA liegen und machte gegen die restlichen zwei Teams jeweils einen Punkt.

Die Tordifferenz lautet 23:22 und ist somit positiv. Umgerechnet auf ein Spiel bedeutet dies im Schnitt also 2,3 Tore und 2,2 Gegentore.

Die Dauerbrenner der Hinrunde mit den meisten Einsatzminuten waren Herbich und Masak mit Einsätzen in allen 10 Partien. Unser Goalie Herbich spielte sogar 10 mal durch. Figl hatte die drittmeisten Einsatzminuten, gefolgt Oguegbu, Praschl-Bichler, Akar, Lewisch und Teuch. Ab Markus Figl hatten die genannten Spieler insgesamt jeweils 9 Saisoneinsätze.

Die meisten Tore schoss wenig überraschend Manuel Masak mit 10 Toren. Er ist damit in der Schützenliste der Liga ex aequo auf Rang zwei. Ihm fehlt nur ein Treffer auf den aktuell führenden Jiri Valasek von Böheimkirchen. Die zweitmeisten Tore für den SVA schoss Alexander Stehlik. Er traf vier mal. Akar und Oguegbu trafen beide zweimal.

Akar und Munz holten sich im Laufe der Hinrunde jeweils Gelb-Rot ab. Masak, Figl und Praschl-Bichler stehen bei vier gelben Karten und sind daher gefährdet. Munz, Haverland und Kober kassierten jeweils zwei gelbe Karten.

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